Hirsch des Montas »Dezember«

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Hirsch des Monats »November«

Mann wird Hirsch
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Eine Aktionsreihe des Künstlers Petrus Akkordeon aus Berlin.
Mehr Infos und die Dokumentation der Aktion gibts Sie hier:
www.mannwirdhirsch.blogspot.com

 

Beitrag gesendet per E-Mail von Petrus Akkordeon
Ein Dankeschön von Sommerhausen nach Berlin!

 

Hirsch des Monats »Oktober«

Jetzt ist Brunftzeit!
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Während der Brunftzeit beobachtet man beim Hirsch folgende Gebärden:
1. Herausstrecken des Leckers.
2. Flehmen, Hochziehen der Oberlippe, ohne einen Laut abzugeben.
3. Zucken der Brunftrute als Ausdruck geschlechtlicher Erregung.
4. Eckzahndrohen, der Hirsch zeigt seinem Konkurrenten die Grandeln.
Die Brunft endet in den ersten Oktobertagen.

 

Hirsch des Monats »September«:

Der 66-Ender
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Mitten in Briesener Wald (in Brandenburg) steht ein Denkmal mit
einem Hirsch – es ist das Denkmal des legendären »66 Enders«.
Hier erlegte am 18. September 1696 Kurfürst Friedrich der Dritte,
später König Friedrich der Erste, in der so genannten »Jacobsdorfer
Heide« den kapitalen Hirsch.
Am Ort der Erlegung wurde elf Jahre später ein Denkmal errichtet.
Die Trophäe kam 1728 an den Hof August des Starken. Im Jagdschloss
Moritzburg kann dieses Geweih, welches im »Monströsensaal« an gut
sichtbarer Stelle aufgehängt ist, bewundert werden. Die Bezeichnung
des Saals ist auf die hier ausgestellten missgeformten »monströsen«
Geweihe zurückzuführen.
Nach den heutigen Bewertungskriterien wäre das Geweih ein unge-
rader Dreißigender. Es gehörte nicht zur Weltspitzenklasse, sondern
es ist eine gewaltige Abnormität.
Wir lassen es aber bei der Bezeichnung »66 Ender« :-)

 

Hirsch des Monats »August«:

Japan lässt grüßen…
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Im »Shintō«, eine fast ausschließlich in Japan praktizierte Religion,
gelten Hirsche als göttliche Boten. Um den Kasuga-Schrein, einem
Tempel nahe der Stadt Nara, werden zahme Hirsche in einem Gehege
gehalten.

 

Hirsch des Monats »Juli«:

»Fortschritt« Verfasser unbekannt
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Man konnte früher zwischen Föhren
und Kiefern Hirsche röhren hören.
Doch Röhrentechnik ging verloren,
längst haben Hirsche Transistoren.

 

Hirsch des Monats »Juni«:

»Weisser Hirsch«, Dresden
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Der »Weisse Hirsch« ist ein östlicher Stadtteil
von Dresden.
Im Jahr 1872 erkannte der Seifenfabrikant
Ludwig Küntzelmann das Potential des Ortes.
Er kaufte das Gut und teilte die Gutsfelder in
Parzellen auf, auf denen »eine Kolonie von
Villen und Sommerfrischen« entstehen sollte.
Er war es auch, der anschließend ein Gesuch
an das Innenministerium richtete, dass der
»Weisse Hirsch« sich künftig als klimatischer
Kurort bezeichnen dürfe. 1875 wurde der
»Weisse Hirsch« klimatischer Kurort.

 

Hirsch des Monats »Mai«:

»Im Park« von Joachim Ringelnatz
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Ein ganz kleines Reh stand am ganz kleinen Baum
still und verklärt wie im Traum.
Das war des Nachts elf Uhr zwei.
Und dann kam ich um vier
Morgens wieder vorbei,
Und da träumte noch immer das Tier.
Nun schlich ich mich leise — ich atmete kaum —
gegen den Wind an den Baum,
und gab dem Reh einen ganz kleinen Stips.
Und da war es aus Gips.

 

Hirsch des Monats »April«:

»Der weiße Hirsch« Ludwig Uhland (1787 – 1862)
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Es gingen drei Jäger wohl auf die Pirsch,
sie wollten erjagen den weißen Hirsch.
Sie legten sich unter den Tannenbaum,
da hatten die drei einen seltsamen Traum.

Der Erste: Mir hat geträumt, ich klopf' auf den Busch,
da rauschte der Hirsch heraus, husch husch!
Der Zweite: Und als er kam mit der Hunde Geklaff,
da brannt' ich ihm auf das Fell, piff, paff!
Der Dritte: Und als ich den Hirsch an der Erde sah,
da stieß ich lustig in's Horn, trara!

So lagen sie da und sprachen, die drei,
da rannte der weiße Hirsch vorbei.
Und eh' die drei Jäger ihn recht gesehn,
so war er davon über Tiefen und Höhn.
Husch, husch! Piff, paff! Trara!

 

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